Waldreben pflanzen

Jetzt ist die beste Zeit um Waldreben ( Clematis ) zu pflanzen. Sie wurzeln gut ein, und Sie können sich schon im nächsten Jahr an Blüten erfreuen. Wählen Sie einen Platz mit lockeren, gleichmäßig feuchtem Boden, an dem die Clematis viel Sonne bekommt, ihr Fuß aber schattiert wird. Pflanzen Sie die Clematis so ein, dass sie etwa 10 cm tiefer sitzt als in Ihrem bisherigen Topf. Ausnahmen dabei sind Clematis montana, Clematis alpina und Clematis tangutica; diese sollte 3 bis 5 cm erhöht gepflanzt werden. Ist der Boden sehr lehmig, sollten Sie außerdem eine etwa 10 cm dicke Dränageschicht aus Schotter einbringen.

Waldrebe ( Clematis ) hat schöne große Blüten und neigt nicht zu sehr zum Wuchern. Das macht sie zu einer beliebten Kletterpflanze. Damit sie gut wächst, sollten Sie einen Platz aussuchen, an dem die Waldrebe viel Sonne bekommt. Dabei sollten Sie allerdings darauf achten, dass das Wurzelwerk beschattet wird und der Waldrebe ein humoser, immer leicht feuchter Boden zur Verfügung steht. Sie mag kalte Füße und einen warmen Kopf.

Clematis und Rosen gemeinsam pflanzen

Clematis und Rosen werden bei Gartenliebhabern als König bzw. Königin der Kletterpflanzen bezeichnet. Zusammen bieten sie auch ein sehr schönes Bild und sind gute Partner, wenn man ein paar Dinge beachtet. Beide brauchen viel Wasser und Nährstoffe, man sollte deshalb einen Pflanzabstand von etwa 1 m einhalten. Optimal ist es, die Wurzelbereiche durch eine Wurzelsperre zu trennen. Achten Sie außerdem darauf, die Wuchsstärke beider aufeinander abzustimmen: eine stark wachsende Rose kann eine schwach wachsende Clematis auf Dauer verdrängen, genauso umgekehrt. Am besten ist es auch, die Rose ein paar Jahre früher zu pflanzen als die Clematis, damit sie einen Wachstumsvorsprung hat.

Clematis richtig schneiden

Clematis sind mit ihren großen farbigen Blüten beliebte Kletterpflanzen. Damit Ihre Clematis jedes Jahr viele neue Blüten entwickelt, kommt es auf den richtigen Schnitt an. Der richtige Schnitt bei Clematis unterscheidet sich allerdings nach Art und Sorte. Die Clematis montana -Formen sollten nur zurückgeschnitten werden, wenn sie zu groß werden. Sie blühen am älteren Holz, dementsprechend sollte man lieber jedes Jahr nur leicht auslichten. Die Clematis der Neuholz-Gruppe, wie zum Beispiel Clematis x jackmanni , blühen am Neuaustrieb. Ein kräftiger Verjüngungsschnitt führt hier zu vielen neuen Blüten. Es gibt aber auch Sorten, die am neuen und alten Holz blühen, so zum Beispiel ´Nelly Moser´.

Sind sie nicht sicher, was bei Ihrer Clematis zutrifft, und wissen auch nicht mehr, welche Sorte es war, beobachten Sie einfach genau, wo die Blüten erscheinen. Geschnitten sollten alle Clematis erst im zeitigen Frühjahr, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind.

Welkende Waldrebe

Manchmal welken im Hochsommer plötzlich die Waldrebenpflanzen ( Clematis ). Grund ist ein Pilz, der besonders großblütige und gefüllte Waldreben befällt. Er verstopft die Leitungsbahnen, sodass Wasser und Nährstoffe Blätter und Blüten nicht mehr erreichen. Beobachten Sie den Pilz an Ihren Waldreben. Das Laub entsorgen Sie am besten in der Biotonne, damit die Pilzsporen nicht überwintern und Ihre Clematis erneut befallen. Diese treibt meist im nächsten Jahr wieder aus, nur manchmal war der Rückschnitt schon zu spät und sie geht ein.

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