Rasen

Ein gepflegter Rasen ist für viele das Herzstück des Gartens – ob als Spielfläche, Ruheoase oder repräsentativer Blickfang. Damit die Grünfläche dauerhaft gesund, dicht und ansprechend bleibt, kommt es jedoch nicht nur auf den richtigen Rasentyp an. Schon bei der Anlage und später bei der Pflege gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, die entscheidend für ein schönes Ergebnis sind. Wer diese Grundlagen kennt und umsetzt, wird lange Freude an seinem Rasen haben.

Die Wahl des Rasens

Rasen ist nicht gleich Rasen. Die Rasensaat besteht immer aus einer Mischung verschiedener Grasarten. Die Wahl der richtigen Mischung ist deshalb der erste wichtige Schritt zu einer schönen Rasenfläche. Überlegen Sie sich als erstes, wofür Sie den Rasen benutzen. Wird er viel belastet (z.B. durch spielende Kinder) oder eher nur zum Rasenmähen betreten? Als nächstes ist dann der Boden wichtig. Ist er eher lehmig, sandig, trocken oder immer feucht? Liegt die Rasenfläche im Schatten oder in der Sonne? Mit all diesen Informationen können Sie die richtige Mischung für Ihre Bedürfnisse wählen! Im Zweifelsfall können Sie auch für sehr verschiedene Standorte im Garten verschiedene Mischungen wählen.

Frühjahrskur für Ihren Rasen

Der Rasen ist der besondere Liebling von vielen Gartenbesitzern. Doch sind die letzten Schneereste geschmolzen, treibt der oftmals traurige Anblick, den er bietet, den Besitzern die Tränen in die Augen. Aber keine Bange, mit ein paar Tricks können Sie Ihren Rasen schon in kurzer Zeit auf Vordermann bringen.

Beste Voraussetzungen für einen guten Start ins Gartenjahr hat Ihr Rasen, wenn Sie Im Herbst eine spezielle Herbstdüngung ausgebracht haben. Der kaliumbetonte Dünger stärkt die Zellen der Gräser und macht sie widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit, Frost und Pilzbefall. Zusätzliches Eisen sorgt dafür, dass der Rasen von Anfang an sattgrün sprießt und sich weniger Moos breit macht. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass die eisigen und feuchten Wintermonate Ihrem Rasen übel mitgespielt haben und Sie die eine oder andere „Wiederbelebungsmaßnahme“ einleiten müssen.

Licht und Luft für die Halme
Befreien Sie Ihren Rasen von altem Filz, der sich im Lauf des Jahres durch Blattreste und andere biologische Rückstände zwischen den Grashalmen gebildet hat. Dieses Entfilzen nennt man Vertikutieren. Sobald das Rasenwachstum im März/April eingesetzt hat, ist der beste Zeitpunkt dafür. Zuerst wird gemäht, dann vertikutiuert. Dabei durchkämmen die Messer des Vertikutierers den Boden und ziehen den Rasenfilz heraus. Nach dem Vertikutieren bekommen die Rasenwurzeln wieder Licht und Luft; und auch Wasser und Dünger dringen wieder optimal bis unten durch. Entstehen beim Vertikutieren kahle Stellen, wird nachgesät. Wenn der Rasen noch keinen Vertikutiergang nötig hat, reicht auch Lüften. Diesen sanfteren Eingriff kann man öfter durchführen. Dabei lockert man mit einer Aerifiziergabel oder einem Rasenlüfterschuh die Grasnarbe auf, so dass Licht, Luft und Nährstoffe ungehindert an die Graswurzeln gelangen.

Gib dem Rasen Nahrung
Ab Mitte/Ende April kann das erste Mal gedüngt werden, idealerweise nach dem Vertikutieren oder Lüften. Am besten verwendet man einen speziellen Frühjahrsdünger, der dem Rasen dank phosphorbetonter Zusammensetzung einen kräftigen Schub gibt. Ist viel Moos im Rasen, bringt man einen Dünger mit integriertem Moosvernichter aus. Ideal funktioniert das Ausbringen mit einem Streuwagen, der rückenschonend ist und für eine gleichmäßige Verteilung sorgt. Gedüngt wird an einem bedeckten Tag, bei Trockenheit wird nach dem Düngen gründlich gewässert.

Fehler, die Sie jetzt vermeiden sollten
In vielen Regionen liegt noch bis weit in den März hinein Schnee. Auch der Rasen ist noch lange von einer Schneeschicht bedeckt. Und das hat seinen Sinn, denn diese Schicht bietet Schutz vor starkem Frost und/oder starker Sonneneinstrahlung. Scheint bei Minusgraden die Sonne auf die unbedeckte Rasenfläche, verdunsten die Gräser Wasser. Allerdings können die Pflanzen aus dem gefrorenen Erdreich keinen Nachschub beziehen – die Gräser werden gelb und trocknen ein. Räumen Sie den schützenden Schnee also nicht weg und betreten Sie die gefrorene Rasenfläche auch nicht, denn dann könnten die erstarrten Halme brechen wie Glas. Selbst bei Tauwetter sollten Sie keinen Fuß auf den Rasen setzen, da in dem aufgeweichten Erdreich Trittmulden entstehen könnten, in denen sich das Wasser staut.

Allerdings sollten Sie den Rasen auch nicht als Lagerfläche für Schnee nutzen, den sie vom Gehsteig oder von Wegen räumen, denn die zusätzliche Last sowie Reste von Streusalz können die Rasenpflanzen dauerhaft schädigen.
Sollte sich auf der schneefreien Rasenfläche noch letztes Herbstlaub ansammeln, das die Frühjahrsstürme aus verborgenen Ecken und Winkel anwehen, müssen Sie dieses an frostfreien Tagen vorsichtig abrechen. Denn wenn das alte Laub bei Regen auf dem Rasen eine nasse Schicht bildet, finden Pilze ideale Wachstums- und Verbreitungsmöglichkeiten vor, weil weder Luft noch Licht an die Halme gelangt.

Den Rasenmäher fit machen
Sind die Messer scharf, läuft der Motor rund? Bevor die Gartensaison so richtig beginnt, sollten Sie Ihren Rasenmäher warten zu lassen. Zögern Sie nicht – lassen Sie Ihren Rasenmäher von den Profis durchchecken und nötigenfalls reparieren. Dies zahlt sich in Form eines sauberen Schnitts aus und erhöht die Lebensdauer Ihres Geräts!

Erste Hilfe im Frühjahr

  • Treten nasse Stellen und Nässeschäden auf? Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Rasen (Tritt-)Mulden aufweist, in denen sich Tau- bzw. Regenwasser sammelt. Arbeiten Sie an diesen Stellen etwas Sand oder Komposterde ein, ebnen Sie den Bereich mit einem Brettchen und wenden Sie ein spezielles Reparatur-Set aus dem Gartenfachhandel an. Dieses besteht aus besonders vitalem Nachsaatrasen und einem hochwertigen Dünger, der von Anfang an für den richtigen Nährstoff-Mix sorgt. So schließen sich Lücken schnell.
  • Sind vergilbte bis matschige Gräser oder gar grauweiße, filzartige Flecken auf dem Rasen zu erkennen? Dann handelt es sich vermutlich um Schneeschimmel, eine Pilzerkrankung, die in Folge nasser, kalter Witterung auftritt. Das hilft: Abgestorbene Pflanzenteile ausrechen (nicht auf den Kompost werfen, sondern separat entsorgen!), Bodenverdichtungen beseitigen, stickstoffbetont düngen, eventuell die geschädigten Stellen gründlich durchlüften und mit Sand bestreuen. Die betroffenen Stellen regenerieren sich aus der Mitte der Flecken heraus.
  • Zeigen sich große Kahlstellen? Diese können Sie mit Roll- bzw. Fertigrasen im Handumdrehen schließen. Stechen Sie zunächst die betroffene Stelle mit den Wurzeln aus und verlegen Sie dann dort ein Stück Fertigrasen.
Planung rund um den Rasen
Nutzen Sie das zeitige Frühjahr für die Planung rund um den Rasen. Vielleicht überlegen Sie sich ja, die Rasenkanten abzustechen, um ein gepflegteres Erscheinungsbild zu schaffen. Praktisch sind Rasenkanten aus Metall, Granit oder Kunststoff, die Rasenflächen sauber begrenzen – so wächst kein Gras in die Beete und Rabatten. Hier sind nicht nur klare Geraden möglich, sondern auch geschwungene Linien, die dem ganzen Garten eine weichere Anmutung geben können. Außerdem erleichtert die integrierte Mähkante das Rasenmähen und macht lästiges Kantenschneiden überflüssig. Auch Inselbeete lassen sich mit Rasenkanten problemlos gestalten.

Rasen vertikutieren

Bei mildem Wetter kann der Rasen schon im März kurz vor dem Austrieb vertikutiert werden. Dabei sollten Sie immer in Längs- und Querrichtung vertikutieren. Durch das Entfernen der Moospolster wird die Belüftung des Rasens verbessert. Nach dem vertikutieren sollte der Rasen gründlich abgeharkt werden. Bei stark vermoosten Flächen muss hinterher auch meist nachgesät werden. Eine erste Düngung sorgt außerdem dafür, dass der Rasen gut in die neue Saison startet.

Moosbekämpfung easy going

Gegen Moos wird immer Vertikultieren des Rasens empfohlen. Haben Sie keine Zeit dafür und wollen auch nicht auf chemische Mittel zurückgreifen, gibt es eine Alternative: Mähen Sie ihren Rasen seltener bei höherer Schnitthöhe und düngen Sie ihn regelmäßig. Moos wächst vor allem dort, wo der Rasen hungert und immer sehr tief gemäht wird. Sorgen Sie dafür, dass der Rasen mehr wächst und dem Moos das Licht nimmt – so bekämpfen Sie es ohne anstrengendes Vertikultieren.

Löwenzahn entfernen

Löwenzahn ist zwar bei Kindern sehr beliebt, im Rasen möchte man ihn aber meistens nicht haben. Die beste Bekämpfung ist immer noch das Ausstechen der Pflanzen. Die beste Zeit dafür ist der April, wenn die Pflanzen zu blühen beginnen. Der Boden ist dann meist weich und die Pflanzen haben sich noch nicht über ihre Samen weiter vermehrt. Die Blätter des Löwenzahns stehen dann auch oft noch aufrecht und lassen sich gut greifen. Versuchen Sie immer die Pflanze komplett zu entfernen oder mindestens mit dem Herz. Verbleibende Wurzeln treiben oft wieder aus.

Grüner geht’s nicht

Besonders im Sommer benötigen nicht nur bunt blühende Blumen, sondern auch der Rasen viel Energie um wachsen und gedeihen zu können. Da der Nährstoffvorrat durch das Mähen irgendwann erschöpft ist, müssen Nährstoffe in Form von Dünger zugefügt werden. Im August ist der perfekte Zeitpunkt dafür. Damit der Rasen schön grün bleibt, darf aber auch das Mähen und Bewässern nicht zu kurz kommen.

Ein gesunder Rasen benötigt einige Nährstoffe für ein üppiges Wachstum und Widerstandskraft. Da durch das regelmäßige Mähen immer wieder Nährstoffe verloren gehen, ist nach der ersten Düngung im Frühjahr eine zweite Düngung im Sommer erforderlich. Denn fehlen die Nährstoffe, leidet das Wachstum und damit auch die Optik des Rasens. Die beste Zeit dafür ist August bis Mitte September. Es gibt eine Reihe an verschiedenen Düngemitteln, ideal sind organische Dünger wie Hornspäne oder Bio-Dünger. Organische Dünger wirken zwar erst nach einige Zeit, da die gewachsenen Strukturen zunächst von Mikroorganismen zersetzt werden müssen, dafür dann aber für Wochen oder Monate. Durch die langsame Freisetzung ermöglichen sie ein gleichmäßiges Wachstum und die Gräser erhalten genügend Kraft, einen heißen, trockenen Sommer zu überstehen. Zusätzlich zur Nährstoffversorgung verbessern organische Dünger außerdem das Bodenleben und damit langfristig die Erdqualität.

Auf das Wetter kommt es an
Gedüngt wird am besten in den kühlen Morgenstunden und nie bei praller Sonne, bzw. während der Mittagsstunden. Am besten eigenen sich Regentage oder eher kühlere Tage, denn Dünger sollte nicht auf einem stark ausgetrockneten Boden ausgebracht werden. Ansonsten ist das Risiko höher, dass die Düngergabe nicht anschlägt oder gar Schäden anrichtet. Ist kein Regen in Sicht, wird der Boden vor dem Düngen nach Möglichkeit gewässert. Um den Dünger gleichmäßig zu verteilen, empfiehlt sich der Einsatz eines Streuwagens. Damit der Dünger auch ins Erdreich gelangt, wird nach dem Ausbringen ebenfalls noch einmal gründlich gewässert. Nur so können die Wurzeln der Pflanzen die Nährstoffe auch aufnehmen.

Rasen reparieren
Durch starke Trockenheit, Hitze oder auch Nässe wird Rasen stark beansprucht und in Mitleidenschaft gezogen. Hier kann mit einer Düngergabe und Wasser geholfen werden. Sogar komplett kahle oder braune Rasenflächen können (möglichst schnell, da sonst Unkräuter diese Stellen einnehmen) mit einem Rasen-Reparatur-Set behandelt werden. Solche Sets beinhalten Rasenerde, Rasensamen zur Ausbesserung und Dünger für gutes Wachstum. Einmal angewandt, ist der Rasen meistens schnell wieder lückenlos und saftig grün.

Regelmäßig Mähen
Regelmäßiges Mähen ist das A und O für einen gesunden, dichten Rasen. In den warmen bis heißen Monaten, also etwa von Juni bis August, sollte er am besten sogar einmal pro Woche gemäht werden: Das fördert die Verzweigung der Rasengräser und ist eine wichtige Voraussetzung, damit sich eine dichte Grasnarbe bildet. Dabei ist es wichtig, den Rasen nicht während der heißen Mittagssonne, sondern besser am späten Nachmittag zu mähen, so trocknet er nicht so schnell wieder aus. Bei Zierrasen beträgt die richtige Schnitthöhe ca. 2-3 cm, bei Spiel- und Sportrasen 3-4 cm. Bei Hitze sollte er nicht tiefer als etwa 5 cm abgemäht werden, dadurch wird die Verdunstung gesenkt. Nach dem Urlaub sollte der Rasen nur schrittweise auf die gewünschte Höhe gemäht werden.

Bewässern
Bei trockener Witterung sollte der Rasen auch regelmäßig bewässert werden. Eine wichtige Regel bei der Bewässerung: Nicht täglich oder in kleinen Mengen wässern, sondern besser großzügig ein- bis dreimal pro Woche etwa 10 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter. Das regt die Gräser an, tiefer in den Boden zu wurzeln, wodurch sie besser mit Trockenheit zurechtkommen. Bewässert wird Rasen am besten in der Nacht oder morgens. Das tut den Gräsern gut, da der Boden dann noch nicht so warm ist und nur wenig Wasser verdunstet. Außerdem kann der Boden dann mehr Wasser aufnehmen. Natürlich kann er auch in den Abendstunden gewässert werden, hier besteht bei Wärme aber die Gefahr, dass sich Pilzkrankheiten ausbreiten können.

Wofür der Rasen nach dem Mähen noch gut ist

Wissen Sie nicht, wo Sie im Sommer mit dem ganzen Rasenschnitt hin sollen? Nutzen Sie ihn doch als Mulch Material unter Staudenpflanzungen oder im Gemüsebeet. Vor allem viele Beerensträucher wie Himbeeren oder Johannisbeeren freuen sich, als ursprüngliche Waldrandpflanzen, über eine Abdeckung. Durch das Mulchen heizt der Boden weniger auf und hält die Feuchtigkeit besser. Über die Verrottung gelangen zusätzlich viele Nährstoffe in den Boden.

Bewässerungssysteme für einen schönen Rasen

Ob Sie es glauben oder nicht, der größte Pflegeaufwand in einem Garten bringt fast immer der Rasen mit sich. Ein qualitativ hochwertiger Rasenmäher und mineralreicher Dünger sind unablässig. Jedoch ist die Bewässerung der Grünfläche die viel größere Aufgabe und mag manch einem vorkommen, wie eine kleine Wissenschaft. Versuchen wir sie zu entschlüsseln:

Wann soll der Rasen bewässert werden?
Idealerweise wird der Rasen am frühen Morgen bewässert. Im Sommer sollten Sie sich davor hüten, jenes in die Mittags- oder Nachmittagsstunden zu verlegen, da die Sonne den Rasen schlichtweg verbrennen würde. Ergebnis wäre dann brauner statt saftiger grüner Rasen.

Während sehr heißen Perioden im Sommer, ist es notwendig, die Grünfläche drei bis vier Mal in der Woche zu gießen. Ist es etwas milder, so reicht es einmal in der Woche.

Wieviel Wasser braucht die Rasenfläche?
Als Faustregel können Sie sich ca. 15 l Wasser pro Quadratmeter einprägen. Sie können die Menge ganz einfach prüfen, indem Sie einen Regenmesser anschaffen. Er wird Ihnen die Menge des Wassers im Boden genau anzeigen und Sie ersparen sich so den "Spatenstich" zur Kontrolle. Regenmesser sind in Preislagen zwischen 4 und 60 € erhältlich. Lassen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft beraten, welcher für Ihren Garten geeignet ist.

Gartenschlauch, Gießkanne oder Rasenregner?
Hier kommt es auf zweierlei an: Die Größe und Form der Rasenfläche und die finanziellen Mittel. Generell bewähren sich bei größeren rechtwinkligen Rasenflächen Schwenkregner. Sie verteilen das Wasser besonders gleichmäßig. Dieses Bewässerungssystem lässt sich außerdem durch Einstellung der Streubreite und des Schwenkwinkels sehr genau an die Abmessungen einer Rasenfläche anpassen.

Planen Sie die Installation einer versenkbaren Beregnungsanlage, sollten die Standorte der Regner vorher genau kalkuliert werden, um Überlappungszonen zu vermeiden.

Nicht zusammenhängende Rasenflächen lassen sich auch mit mobilen oder fest installierten Kreis- und Segmentregnern gut bewässern. Hier werden entweder eine kreisrunde Fläche oder aber nur ein Winkel beregnet.

Sollte das Budget keine große Rolle spielen, gibt es auch die Möglichkeit, eine komplett automatisierte Bewässerungsanlage anzuschaffen. Hier misst ein Bewässerungscomputer mithilfe von Bodenfeuchte-Sensoren, wann der Rasen gewässert werden muss. Je nach Ergebnis der Messung, schaltet sich das Gerät dann ein und automatisch wieder aus. Sie können hier mit Ausgaben von 90 € bis 500 € rechnen.

Der letzte Rasenschnitt

Wenn im Herbst der letzte Rasenschnitt ansteht ist es wichtig die richtige Schnitthöhe zu wählen. Ist der Rasen zu lang besteht die Gefahr, dass er im Winter fault. Ist er zu kurz fehlt den Wurzeln der Kälteschutz und es ist möglich, dass er bei Kahlfrösten Schaden nimmt. Bewährt hat sich eine Höhe von etwa 5 cm. Bei der Gelegenheit sollte auch alles auf dem Rasen liegendes Laub entfernt werden. Es fördert ebenfalls Fäulnis sowie Pilzkrankheiten.

Rasen im Winter nicht betreten

Im Winter sollten Sie Ihren Rasen am besten nicht oder nur selten betreten. Bei Frost brechen die gefrorene Halme leicht ab. Wegen der niedrigen Temperaturen können die Gräser diese Verletzungen nicht abschotten und sie dienen als Eintrittspforte für Krankheiten, wie zum Beispiel Pilze. Ist das Wetter nasskalt, gibt es diese Probleme zwar nicht, aber hier trägt ein Betreten zur Verdichtung des Bodens bei und der Rasen verwandelt sich schnell in eine Matschwüste.

Englischer Rasen

Der sogenannte englische Rasen gilt als besonders edle und gepflegte Form der Rasenfläche. Er steht für dichten Wuchs, satte Farbe und einen gleichmäßigen, teppichartigen Eindruck, der jedoch auch eine sorgfältige Pflege erfordert.

• Englischer Rasen ist ein Zierrasen mit dichter, gleichmäßiger Strukturmit einer idealen Halmlänge von ca. 3–4 cm
• Sehr weich, aber gleichzeitig trittfest, frei von Unkraut
• Typisch für die zurückhaltende englische Gartenkultur
• Anlage am besten im Frühling mit hochwertigem Saatgut, dazu Samen dicht ausbringen, um gleichmäßigen Wuchs zu erzielen. Regelmäßiges Bewässern in den ersten Wochen wichtig

Das könnte dich auch interessieren